
Der Digitale Produktpass wird Pflicht. AIRdBASE macht daraus mehr als Compliance: eine strukturierte, QR-basierte Plattform für Service, Betrieb und den gesamten Produktlebenszyklus.
1. Ausgangslage: Der Digitale Produktpass kommt – verbindlich
Mit der EU-Ecodesign-Verordnung (ESPR) wird der Digitale Produktpass (DPP) schrittweise für immer mehr Produktgruppen verpflichtend. Ziel ist es, produktbezogene Informationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg strukturiert, aktuell und zugänglich bereitzustellen – für Hersteller, Betreiber, Servicepartner, Behörden und Endkunden.
Viele Unternehmen stehen dabei vor denselben Fragen:
- Wo werden diese Daten zentral gepflegt?
- Wie bleiben sie aktuell über Jahre hinweg?
- Wie erhalten interne und externe Nutzer einfach Zugriff – ohne IT-Silos oder Medienbrüche?
2. Der Denkfehler: Der DPP ist kein statisches Dokument
Ein Digitaler Produktpass ist keine PDF-Ablage und kein einmalig erstelltes Compliance-Artefakt.
Er ist ein lebendiges Datenobjekt, das sich mit dem Produkt entwickelt:
- von der Herstellung
- über Betrieb, Wartung und Reparatur
- bis hin zu Weiterverkauf, Rücknahme oder Recycling
Genau hier setzt AIRdBASE an.
3. AIRdBASE als Plattform für Digitale Produktpässe
AIRdBASE ist eine webbasierte Datenplattform, auf der Produkte, Anlagen, Maschinen oder Bauteile als strukturierte Objekte verwaltet werden. Jedes Objekt erhält automatisch eine eindeutige Smart ID (QR-Code) und wird damit zum Einstiegspunkt in den Digitalen Produktpass.
Der Digitale Produktpass besteht in AIRdBASE nicht aus einem einzelnen Dokument, sondern aus einer vernetzten Datenstruktur:
- Stammdaten (z. B. Hersteller, Typ, Seriennummer, Baujahr)
- Eigenschaften (frei definierbar, z. B. Materialien, Leistungsdaten, Umweltkennzahlen)
- Dokumente (Handbücher, Zertifikate, Konformitätserklärungen, Sicherheitsdaten)
- Ereignisse (Wartungen, Reparaturen, Umbauten, Prüfungen)
- Verknüpfungen zu Plänen, Bauwerken, Anlagen oder Standorten
4. Zugriff per QR-Code – ohne Medienbruch
Der am Produkt angebrachte QR-Code ist der physische Anker des Digitalen Produktpasses.
Ein Scan mit dem Smartphone genügt, um – je nach Berechtigung – Zugriff zu erhalten auf:
- relevante Produktinformationen
- aktuelle Dokumentversionen
- Wartungshistorie
- Service- oder Kontaktfunktionen
Ohne App-Installation, ohne lokale Software, ohne E-Mail-Anhänge.
5. Mehr als Compliance: Der wirtschaftliche Mehrwert
AIRdBASE denkt den Digitalen Produktpass bewusst über regulatorische Anforderungen hinaus.
Der DPP wird zur Service- und Vertriebsplattform:
- Kundendienst: Schnellere Identifikation, weniger Rückfragen, bessere Erstlösungsquote
- Instandhaltung: Vollständige Objekt- und Dokumententransparenz am Einsatzort
- After-Sales: Ersatzteile, Erweiterungen und Services direkt am Produkt verknüpft
- Lifecycle Management: Lückenlose Historie über Jahrzehnte hinweg
Der Produktpass wird damit vom Kostenfaktor zum strategischen Asset.
6. Offen, erweiterbar und zukunftssicher
AIRdBASE ist bewusst technologie- und herstellerneutral aufgebaut.
Die Plattform eignet sich für:
- bestehende Produkte (Retrofit-fähig)
- neue Produktgenerationen
- Maschinen, Bauprodukte, technische Anlagen, Fahrzeuge oder Geräte
Sie lässt sich schrittweise ausbauen – vom einfachen Digitalen Produktpass bis hin zur umfassenden Datenbasis für Asset-, Service- und Produktmanagement.
7. Fazit
Digitale Produktpässe sind unausweichlich.
Die entscheidende Frage lautet nicht ob, sondern wie sinnvoll sie umgesetzt werden.
Mit AIRdBASE wird der Digitale Produktpass:
- praktisch nutzbar
- wirtschaftlich relevant
- technisch beherrschbar
Und vor allem: ein Werkzeug, das echten Mehrwert über den gesamten Produktlebenszyklus schafft – weit über die reine Erfüllung regulatorischer Pflichten hinaus.
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